photo Paris
/_images_upload/_tn_c37754542f8f6f95.png
Ihre Experten für deutsch-französisches Recruiting

 

Job Suche

Deutsch-französische Beziehungen

dt. -frz. Beziehungen

Deutschland und Frankreich als wirtschaftliche Handelspartner

 

Nach über 50 Jahren, in denen Frankreich der wichtigste Abnehmer von Deutschlands Exporten war, hat sich das Bild geändert. Wie das Handelsblatt präzisiert haben die USA in den ersten 6 Monaten des Jahres 2015 Frankreich als bedeutendsten Export-Markt abgelöst.
Für diese Entwicklung sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Dazu zählt neben dem schwachen Euro auch die überlegene Wachstumsdynamik in den USA. Im Jahr 2015 wurden die Exporte der ersten sechs Monate des Vorjahres in Höhe von 45 Milliarden auf 56 Milliarden Euro angehoben. Dahingegen ging der Wert der Ausfuhren in das europäische Nachbarland von 53,5 Milliarden Euro auf 51,6 Milliarden Euro zurück. Ob dieser Trend sich weiter fortsetzt lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Die Entwicklung der Exporte ist eng mit dem volkswirtschaftlichen Wachstum verknüpft. Dieses wird in den USA dynamischer erwartet als im Euroraum.

Frankreich ist und bleibt, trotz des Aufschwungs in den USA, Deutschlands größter Handelspartner wenn man Im- und Exporte simultan betrachtet. Demnach importiert Deutschland mehr Waren aus dem Nachbarland als aus den USA.
Die wirtschaftliche sowie politische Zusammenarbeit der beiden Länder ist nach wie vor sehr ausgeprägt und wichtig. Daher suchen deutsche Unternehmen regelmäßig Mitarbeiter, die mit den französischen Partnern zusammenarbeiten oder sogar bereit sind, zum Arbeiten nach Frankreich zu gehen. Als EU-Bürger haben die Deutschen freien Zugang zum französischen Arbeitsmarkt. Das vereinfacht das Arbeiten im Nachbarland erheblich, da nicht erst eine Arbeitserlaubnis angefragt werden muss.

Im Jahr 2014 wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 169,4 Milliarden Euro zwischen den beiden Ländern gehandelt (Exporte und Importe). Der deutsch-französische Handel galt damit als der regste. Er machte fast 17 % des Außenhandels Frankreichs aus und war damit mehr als doppelt so hoch wie der Austausch mit dem zweitplatzierten Land Belgien (7,8%) (2013). Laut statistischem Bundesamt ist dies auch aus deutscher Sicht der Fall : Das Nachbarland Frankreich war im Jahr 2014 wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner.

Die nachfolgende Abbildung zeigt die Rangfolge der wichtigsten Handelspartner Deutschlands nach Wert der Exporte im Jahr 2014 (in Milliarden Euro), eine Grafik von statista.com. Platz 1: Frankreich

Deutsch-französische Unterschiede

Auch, wenn Deutschland und Frankreich geographisch nicht sehr weit auseinander liegen und sich auch in ihren politischen Systemen nicht großartig unterscheiden, ist es doch eine andere Mentalität und Kultur, mit der man konfrontiert wird, wenn man sich dazu entscheidet, in Frankreich zu arbeiten.

Lesen Sie hier mehr über den Ausdruck der Macht in Deutschland und in Frankreich aus französischer Sicht und hier aus deutscher Sicht.

Vielleicht interessiert Sie auch unsere Rubrik: „Wort der Woche“, in der wir wöchentlich ein typisch deutsches oder französisches Wort in der jeweils anderen Sprache umschreiben.

Deutsch-französische Freundschaft

Nicht nur wirtschaftlich verbindet die beiden Länder sehr viel. 2013 ist das deutsch-französische Jahr. Vor einem halben Jahrhundert, im Jahr 1963, anlässlich der Aussöhnung der deutsch-französischen Erbfeindschaft, die bis nach dem 2. Weltkrieg anhielt, wurde in Paris (Frankreich) der Elysee Vertrags unterschrieben. Im Folgenden lesen Sie einen Auszug eines Artikels der Webseite france.fr über das 50-jährige Jubiläum des Elysée-Vertrags:

Fünfzigjähriges Jubiläum des Elysée-Vertrags am 22. Januar 2013
Einige Monate nach der Rede General de Gaulles unterzeichnen am 22. Januar 1963 Kanzler Konrad Adenauer und General de Gaulle den Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrag, der unter dem Namen „Elysée-Vertrag“ in die Geschichte einging. Dieses Abkommen besiegelte vor allem die deutsch-französische Aussöhnung und gibt förmlich den Startschuss zur deutsch-französischen Freundschaft. Beide Länder waren bereits Gründungsstaaten der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), die 1957 mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge zusammen mit vier weiteren europäischen Ländern begründet wurde. Der deutsch-französische Motor ist heute das Herz der Europäischen Union.
Mit dem Elysée-Vertrag beginnt jedoch eine neue Geschichte, die der Völkeraussöhnung. Die Staatsoberhäupter beider Länder sind überzeugt, dass die Annäherung nicht nur durch politische Handlungen oder Verträge zwischen den beiden Staaten erzielt werde kann, sondern, dass der Gedanke im täglichen Leben Gestalt annehmen muss. In diesem Sinne gilt ihr besonderes Augenmerk der Jugend. Somit wird der Elysée-Vertrag zum Ausgangspunkt für die deutsch-französischen Gymnasien. Auf ihm aufbauend wird auch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ins Leben gerufen, das heute mehr als 200 000 Jugendlichen die Möglichkeit bietet, das Partnerland zu entdecken.“

- Erfahren Sie hier mehr über unsere Partnerseite des DFJW

EuroRekruter uses cookies to remember certain preferences and align jobs interests.