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Umzug nach Paris

Sie haben endlich ein Praktikum oder den ersten Job in der Traumstadt Paris gefunden oder haben sich für ein Studium in der Stadt der Liebe entschieden? Herzlichen Glückwunsch! Am besten sollten Sie sich so schnell wie möglich um alles Organisatorische kümmern, damit Sie sich bei Ihrer Ankunft sofort auf das vielfältige Kulturprogramm konzentrieren können und vor allem ein festes Dach über dem Kopf haben.

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Unterkunft in Paris

Direkt vorab: Die Wohnungssuche in Paris ist leider alles andere als spaßig. Die Anfrage ist riesig groß und es ist oft nicht einfach, eine Unterkunft mit passendem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden…zumindest nicht, wenn man nicht an die Pariser Preise gewöhnt ist. Wohnungen oder Zimmer in Wohngemeinschaften in Paris sind sicherlich um einiges teurer als in deutschen Städten. Außerdem ist es anders als in Deutschland relativ üblich, als Student, Praktikant oder Berufseinsteiger alleine zu wohnen. In vielen französischen Altbauten werden die ehemaligen „chambres de bonne“ (Dienstmädchenzimmer) als kleine „Studios“ (1-Zimmer-Wohnungen) vermietet. Diese befinden sich häufig auf dem letzten Stockwerk – ohne Aufzug wohlbemerkt – und sind oft Küche, Bad, Wohn- und Schlafzimmer in Einem. Die Toilette ist in einigen Fällen auf dem Gang zu finden.

Man sollte sich vorher also gut überlegen, ob man für eine zentralere Lage weniger Platz und höhere Mieten in Kauf nimmt, oder ob man es etwas ruhiger, und vor allem billiger mag und in der Banlieue nach einer Unterkunft Ausschau hält.


Außerdem lohnt es sich auch, in Facebook-Gruppen wie „Colocation Paris“ etc. zu suchen.

Beachten Sie hierzu auch unseren Blogartikel "Wohnungssuche in Paris" mit vielen weiteren nützlichen Informationen.


Finanzielle Unterstützung

Sollten Sie Ihren Mietvertrag direkt mit dem Vermiter abschließen, besteht die Möglichkeit vor Ort CAF, also Wohngeld, zu beantragen. Oft ist der Prozess aber kompliziert und funktioniert auch nicht bei Untermiet-Verträgen (Contrats de sous-location), da dies in Frankreich verboten ist. Um CAF zu bekommen, braucht ihr auf jeden Fall ein französisches Bankkonto. Der Betrag ist abhängig von der Wohnungsgröße und Anzahl der Mitbewohner. Es kann bis zu einem Drittel der Miete übernommen werden, die Papierarbeit kann sich bei den Pariser Mietpreisen also definitiv lohnen. Außerdem sollte man noch wissen, dass man das CAF-Geld erst ab dem 2. Monat erhält (Bsp. Einzug 01. Juli, CAF ab 01. August). Danach erfolgt die Auszahlung monatlich.

Es besteht die Möglichkeit eine Online-Simulation durchzuführen, um eine ungefähre Auskunft darüber zu bekommen, ob Sie Anspruch auf das Wohngeld haben und in welcher Höhe. Klicken Sie einfach auf diesen Link.

Lesen Sie hier noch mehr zum Thema CAF :


Bankkonto

Sollten Sie kein Wohngeld beantragen wollen, ist es nicht unbedingt notwendig, ein französisches Bankkonto anzulegen. Mit einer deutschen Kreditkarte kann man in der Regel an allen Bankautomaten Geld abheben (beachten Sie jedoch ggf. anfallende Gebühren) und in allen Geschäften, Restaurants etc. bezahlen. Sollten Sie doch ein französisches Konto eröffnen wollen, benötgen Sie hierfür einen Mietvertrag (als Nachweis für den festen Wohnsitz in Frankreich), eine Kopie des Personalausweises und bestenfalls auch den Arbeitsvertrag/ die Bestätigung der Universität in Paris.

Für weitere Informationen zu den notwendigen Dokumenten und den erforderlichen Unterlagen, finden Sie hier weitere Links:


Handyvertrag

Handyverträge sind in Frankreich zum großen Glück deutlich günstiger als in Deutschland. So kann man bei den meisten Anbietern für wenig Geld jederzeit kündbare Verträge abschließen ("forfait sans engagement"), die Internet-, SMS- und Telefonflatrates für alle französischen Handynetze und sogar Festnetz in Europa umschließen. Sie können bereits vorab den Vertrag online bestellen, sodass die neue SIM-Karte direkt an die französische Adresse nach Frankreich geschickt wird.

Die gängigsten Anbieter und Links zu interessanten Verträgen sind:


Metroticket


Das Monatsmetroticket, der „Pass Navigo“, gilt jeweils ab dem 1. Tag eines Monats und kostet 75,20€ (Stand April 2019). Mit diesem Ticket kann man sich in der ganzen Region Ile-de-France bewegen und alle Metros, Busse, Züge, etc. unbegrenzt nutzen. Den Pass Navigo Mois können Sie an jedem Metro-Schalter beantragen. Für die Erstellung der Karte wird ein Lichtbild benötigt, denken Sie also daran, bereits eines mitzunehmen. Andernfalls können Sie auch an einigen Verkaufsschalten Fotos vor Ort machen lassen. Jeden Monat muss die Karte am Metroschalter oder an den Automaten aufs Neue aufgeladen werden. Warten Sie bestenfalls nicht bis zum 1. Tag des neuen Monats und umgehen Sie die langen Warteschlagen vor den Automaten, mittlerweile können Sie bereits ab dem 20. jeden Monats die Karte aufladen.

Tipp: Für unter 26-Jährige besteht die Möglichkeit, an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen ein Tagesticket für 4,10€ (Zone 1-3) zu erwerben.
Hier ein Link zur Übersicht der Tages-, Monats-, Jahres und Sondertickets, die für die Region Ile-de-France gekauft werden können.

Wie Sie sehen, ist eine gute Organisation das A und O für eine erfolgreiche Ankunft in Paris. Gerade bei einem begrenztem Budget sind zwar Geduld und Organisationstalent gefragt, der Aufwand lohnt sich jedoch in jedem Fall.

Bienvenue à Paris!


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